Aktuelle Fragen zu Corporate Governance, Compliance und Arbeitsrecht

Barcelona, 20 de octubre de 2015

Agenda

Das erste Halbjahr 2015 war in Spanien von einer intensiven Auseinandersetzung der Rechtsprechung und der Behörden mit den gesetzlichen Neuregelungen geprägt, die im Zuge der zahlreichen Reformen der letzten Jahre in Spanien erlassen wurden. Die dabei ergangenen Entscheidungen und Beschlüsse haben zur Klärung sehr umstrittener und relevanter Aspekte beigetragen.

So hat insbesondere die Reform der Corporate Governance im spanischen Kapitalgesellschaftsgesetz („Ley de Sociedades de Capital“) zahlreiche praktische Fragen aufgeworfen. Hier hat vor allem die neue Systematik der Vergütungsregelungen für Geschäftsführer/ Verwaltungsratsmitglieder zu intensiven Diskussionen geführt:

  • Unterscheidung zwischen „consejeros ejecutivos“ und „no ejecutivos“.
  • Vertrag des „consejero delegado/ ejecutivo“: Neufassung oder bloße Ratifizierung bei bestehendem Arbeitsvertrag?
  • Genehmigung des Vertrages des „consejero delegado/ ejecutivo“ durch den Verwaltungsrat und Offenlegungspflicht.
  • Unterscheidung zwischen Vergütung „als Organ“ und „für Managementaufgaben“.
  • Aufnahme der Vergütungsregeln für Managementaufgaben in die Satzung?
  • Auswirkung der Reform des Kapitalgesellschaftsgesetzes auf die arbeitsrechtliche bzw. gesellschaftsrechtliche Einordnung des Geschäftsführers/ Verwaltungsratsmitglieds? Gilt weiterhin die „teoría del vínculo“?

Zudem wurde die lang erwartete Strafrechtsreform verabschiedet, die am 1. Juli 2015 in Kraft getreten ist. Die aus Unternehmenssicht wichtigste Änderung ist die Einführung der Straffreiheit für Unternehmen, die den gesetzlichen Anforderungen an ein effektives Compliance-System genügen.

Daneben gibt es auch im Arbeitsrecht einige interessante Neuerungen.

Vor diesem Hintergrund lädt der German Desk von Cuatrecasas, Gonçalves Pereira Sie hiermit herzlich zu einem Arbeitsfrühstück mit dem Titel „Aktuelle Fragen zu Corporate Governance, Compliance und Arbeitsrecht“ ein.

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